Wir stellen hier die Mitglieder und die aktiven Freunde des Stadtverbandes Bündnis 90/Die Grünen in Pohlheim vor, die in der Partei, in der Stadtverordnetenversammlung und in den Ortsbeiräten Pohlheims aktiv sind.
Simone van Slobbe
Stadtverordnete, Fraktionsvorsitzende in der Stadtverordnetenversammlung.
Persönliches
1968 in Hanau geboren, wohnhaft in Dorf-Güll, Diplom-Pädagogin, viele Jahre beschäftigt in der Erziehungshilfe, in der Offenen Jugendarbeit und der Jugendberufshilfe. Aktuell arbeite ich im Kundenservice einer Bausparkasse in der Beschwerdebearbeitung und -kommunikation.
Ehrenamt
Seit 2007 bin ich Initiatorin und Koordinatorin des Vereins Schule für alle im Landkreis Gießen e.V., der Bildungspatenschaften zwischen Studierenden der Erziehungswissenschaft und des Lehramts der JLU Gießen und Schülerinnen und Schülern der Grundschulen und Sek I und II in Stadt und Landkreis Gießen initiiert, begleitet und supervidiert und die Erfahrungen des Vereins in die Bildungspolitik trägt. Aus diesem Grund ist der Verein Schule für alle im Landkreis Gießen e.V. Gründungsmitglied des Antidiskriminierungsvereins Mittelhessen e.V. und arbeitet dort im Vorstand mit.
Außerdem bringe ich mich ehrenamtlich in den Verein Stolpersteine Pohlheim e.V. ein, momentan in eine Arbeitsgemeinschaft an der Adolf-Reichwein-Schule, in der Schülerinnen und Schüler sich mit Fluchtgeschichten aus und nach Pohlheim auseinandersetzen können.
Politik
Schon seit einigen Jahren engagiere ich mich als Parteilose bei den Pohlheimer GRÜNEN, als Stadtverordnete und Mitglied des Sozialausschusses und Mitglied im Ortsbeirat Dorf-Güll. Für die Kommunalwahl 2021 kandidiere ich für die Stadtverordnetenversammlung und den Ortsbeirat in Dorf-Güll.
Die Verbesserung des Öffentlichen Nahverkehrs in Pohlheim ist für mich sehr wichtig. Aus diesem Grund war ich u.a. in den letzten sechs Jahren auch Mitglied im neu gegründeten Fahrgastbeirat des Landkreises Gießen und musste wieder und wieder die Erfahrung machen, dass Nahverkehrspolitik ein ziemlich dickes Brett ist, welches da gebohrt werden muss. Dass es gebohrt wird, dafür setze ich mich auch in der zukünftigen Wahlperiode ein. Außerdem stehe ich dafür, dass allen Verkehrsteilnehmer*innen eine gleichberechtigte Teilnahme am Straßenverkehr ermöglicht wird.
Als Erziehungwissenschaftlerin liegt mir eine gute Kinder- und Jugendarbeit sehr am Herzen. In Anlehnung an die Forderungen aus der UN-Kinderrechtskonvention möchte ich immer wieder dafür sorgen, dass den Kindern und Jugendlichen selbst das Wort gegeben wird. Das bedeutet für mich, das Kinder und Jugendliche mitsprechen, zu Fragen ihrer Bildungsbiographie gehört werden und sich auch zu schulischen Inhalten verhalten dürfen. Beteiligungsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche müssen auch kommunalpolitisch geschaffen werden, und zwar solche, die sie selbst vorschlagen und nutzen möchten. Denn: Kinder und Jugendliche sind Experten ihrer selbst und darauf angewiesen, dass wir Erwachsene ihnen zuhören.
In gleicher Weise setze ich mich dafür ein, dass Seniorinnen und Senioren in allen Stadtteilen ein selbstbestimmtes und gutes Leben bis ins hohe Alter führen können und ihre Teilhabe gesichert ist.
Um unseren Kindern und Jugendlichen eine sinnstiftende Zukunft zu ermöglichen, ist es für mich selbstverständlich – den wissenschaftlichen Erkenntnissen folgend und wo immer ich kann – mich auch kommunalpolitisch für Klima- und Artenschutz einzusetzen, damit wir das 1,5-Grad-Ziel des Pariser Klimaschutzabkommens erreichen.
Anke Rückert
Mitglied im Ortsbeirat Watzenborn-Steinberg
Geboren 1980 und aufgewachsen im Kreis Offenbach. Ich habe in Gießen studiert und bin 2006 nach Grüningen gezogen. Seit 2011 wohne ich mit meinem Mann und unseren drei Kindern in Watzenborn-Steinberg.
Ich bin Gymnasiallehrerin an der Weidigschule in Butzbach.
Ich trete dafür ein, dass Politik in Pohlheim menschlich, fair und transparent ist. Verantwortung übernehmen bedeutet für mich, Handeln im Dienste der Gemeinschaft mit Respekt vor der Vergangenheit und Orientierung an der Zukunft.
Ich setze mich ein für ökologisches Handeln und Kultur im Sinne eines lebenswerten Miteinanders.
Eckart Hafemann
Stadtverordneter, Vorsitzender BSU-Ausschuss, Stellv. Vorsitzender HFA.
Ich bin 63 Jahre alt, verheiratet, drei Kinder, sieben Enkel, einen Hund, Rentner.
Seit über 20 Jahren bin ich in Pohlheim in der Kommunalpolitik aktiv und derzeit Vorsitzender des Stadtverbandes.
Meine politischen Ziele sind die Erreichung der Klimaziele und Beschränkung des Flächenverbrauchs. Verbesserung der Naherholungsfunktion in Garbenteich-Ost. Förderung der Verkehrswende durch Ausbau von Radverkehr und Öffentlichem Personennahverkehr.
Geboren wurde ich 1957 in Mainz. Zum Studium der Haushalts- und Ernährungswissenschaften kam ich 1977 nach Gießen, wo ich auch meinen Zivildienst absolvierte (10/1978 – 01/1980). 1986 zogen wir nach Pohlheim, wo wir zunächst in der Bruchstraße lebten und seit 1990 im eigenen Haus. Ich bin verheiratet und habe mit meiner Frau drei Kinder, die mittlerweile selbst glückliche Eltern sind.
Ehrenamtlich aktiv war ich jahrelang im Elternbeirat an div. Schulen. Seit 2001 war ich im Ortsbeirat von Watzenborn-Steinberg. 2006 kam das Mandat als Stadtverordneter hinzu.
Ich bin davon überzeugt, dass es für eine lebhafte Demokratie des Engagements aller bedarf. Das ist ein wesentlicher Antrieb für meine kommunalpolitische Arbeit.
Meine Schwerpunkte führen immer wieder auf die Klimaverträglichkeit zurück. Sei es die notwendige Reduzierung des Flächenverbrauchs (Versiegelung) oder auch die Förderung von Radverkehr und ÖPNV. (Radverkehr muss endlich als Form der Mobiltät und nicht nur als sportliches Freizeitangebot begriffen werden.)
In Watzenborn-Steinberg liegt mir besonders am Herzen: Flächensicherung zur Ansiedlung eines fußläufig erreichbaren Lebensmittelmarktes in Steinberg und einer für die Steinberger Bevölkerung zentralen Kindertagesstätte. Erhalt von Naherholungsmöglichkeiten.
Hiltrud Hofmann
Stadtverordnetenvorsteherin, Mitglied im Ortsbeirat Garbenteich, ehrenamtliche Beigeordnete im Landeswohlfahrtsverband.
Persönliches:
Geboren 1952 in Gießen, bin ich in Heuchelheim aufgewachsen und seit 1992 Pohlheimer Bürgerin. Ich bin nicht verheiratet, aber seit über über 50 Jahren in fester Partnerschaft, Mutter von vier erwachsenen Töchtern und glückliche Oma von acht Enkelkindern.
Bis Anfang 2016 war ich beruflich tätig als Geschäftsführerin des Vereins zur Förderung der Integration von Menschen mit Behinderung e.V., der schulische Assistenzen für Kinder mit Behinderungen in Kreis und Stadt Gießen organisiert.
Politische Tätigkeiten:
Mitglied der Grünen bin ich seit 1984, seit 1989 bis 2023 kommunalpolitisch aktiv im Kreistag Gießen, u.a. als ehrenamtliche Kreisbeigeordnete sowie Mitglied im Jugendhilfeausschuss und im Beirat für Menschen mit Behinderung.
Lange Jahre war ich auch auf Bundes- und Landesebene aktiv:
1991 -1995 und 1999-2001 als Landesschatzmeisterin der hessischen Grünen, 1995-1997 als Vorstandssprecherin der hessischen Grünen, sowie von 1994 – 2002 Mitglied im Präsidium des Bundesfrauenrates der Grünen.
Meinen politischen Schwerpunkte sind Sozial- und Jugendpolitik, Frauenpolitik und inklusive Bildung. In diesen Bereichen bin ich durch meine langjährige kommunalpolitische Tätigkeit und meine beruflichen Erfahrungen sowohl im Kreis Gießen als auch im Land Hessen bestens vernetzt.
In Pohlheim will ich mich vor allem für ein besseres Klima einsetzen. Dies gilt nicht nur im Hinblick auf das Klima unserer Welt sondern auch im Hinblick auf die Zusammenarbeit zwischen Stadtparlament und Bürgermeister und zwischen den Fraktionen. Wichtig ist mir auch mehr Bürgerbeteiligung und mehr Einbindung von Kindern und Jugendlichen in Entscheidungen über Angelegenheiten, die ihre Lebenswelt betreffen wie z.B. Bolz- und Spielplätze, Jugendräume.
Reimar Stenzel

Ortsbeirat in Hausen, Magistratsmitglied.
Ich bin überzeugter Pazifist mit der unbeirrbaren Meinung, dass Gewaltfreiheit die einzige gute Version menschlicher Gemeinschaft ist.
Ich möchte, daß unser Staatswesen wieder dazu übergeht, die Grundversorgung der Menschen als seine eigene Aufgabe zu sehen. Ich halte die Privatisierung von Infrastruktur für ebenso falsch, wie den Glauben, Unternehmer könnten grundsätzlich Alles besser und effizienter als staatliche Einrichtungen.
Ich bin der festen Überzeugung, dass wir eine freie Auseinandersetzung der Ideen brauchen. Kapitalismus aber ist nicht die beste Form wirtschaftlichen Zusammenlebens.
Ich habe in Pohlheim mein familiäres und berufliches Zuhause gefunden. Ich habe meine beiden Kinder in Pohlheim aufwachsen sehen, und bin entschlossen, in Pohlheim alt zu werden.
Als leidenschaftlicher Fahrradfahrer bin ich in der Region fast nie mit dem Auto unterwegs. Beruflich beschäftige ich mich als Unternehmer mit kaufmännischer Software in Unternehmen aller Art.
Jörg Articus
Mitglied im Klimabeirat der Stadt Pohlheim, Mitglied im Ortsbeirat Dorf-Güll.
Ich wurde 1957 in Hamburg geboren und bin in Schleswig-Holstein aufgewachsen.
Nach einer Lehre zum Elektroniker bei der AEG-Schiffbau im Hamburg folgte der Zivildienst bei der Johanniter Unfallhilfe in Rendsburg (Fahrdienst u.a. für inklusiven Kindergarten) und das Studium der Elektrotechnik in Hamburg.
1991 zog ich zur Familiengründung nach Hessen und lebe seit 1992 in Dorf-Güll.
Mein letzter Arbeitgeber war ein Automobil-Zulieferer in Wetzlar. Dort arbeitete ich zunächst als Software-Entwickler, später als Projektleiter an der Entwicklung und Produktion von Autoradios.
Die letzten 8 Berufsjahre war ich dort als stellvertretender Betriebsratsvorsitzender sowohl lokal als auch in übergeordneten Gremien tätig im Gesamt- und Konzern- sowie im europäischen Betriebsrat.
Seit 2021 bin ich Rentner.
In der Freizeit bin ich gerne „an der frischen Luft“ unterwegs, auf dem Fahrrad, mit Wanderstiefeln oder im Kajak.
Ich bewerbe mich für den Ortsbeirat von Dorf-Güll sowie die Stadtverordnetenversammlung.
Meine Schwerpunkte sind: bessere Lebensbedingungen und weniger Verkehrsbelastung.
Mein Motto, auch durch meine Erfahrung als Betriebsrat, lautet: Miteinander reden, auch bei schwierigen Themen und gemeinsam Lösungen finden statt Probleme zu suchen.
Meine Motivation: aktives Mitgestalten für weniger Verkehr, ein besseres Klima und eine Lebensqualität in Pohlheim, speziell Dorf-Güll.
Michel Kögler
Stadtverordneter
Ich wurde 1967 in Gießen geboren und bin seit 1977 mit Unterbrechungen in Pohlheim Garbenteich wohnhaft. Seit 1992 bin ich verheiratet und Vater von drei erwachsenen Söhnen.
Früher war ich als selbständiger Tontechniker weltweit im Tourneegeschäft unterwegs und bin seit 2008 Meister für Veranstaltungstechnik. Als solcher arbeite ich seit 2014 als Teamleiter & Ausbilder bei der Stadthallen GmbH in Gießen.

Der Grundstein für das politische Interesse wurde schon in meiner Schulzeit gelegt und drückte sich während meines Abiturs an der Liebigschule in Form meines Politik / GK Leistungskurses aus.
Schon damals habe ich den Entscheidungen der Pohlheimer Politik – z.B. der Schließung des damaligen Jugendraumes in Garbenteich zugunsten einer Hausmeisterwohnung – ohnmächtig gegenüberstehen müssen.
Ich bin seit meiner Jugend Atomkraft-Gegner und Antifaschist – somit war eine Sympathie zu den Aktivitäten und der Politik der Grünen schon früh gegeben.
Meine pazifistische Grundeinstellung führte zur Kriegsdienstverweigerung und einem 20-monatigen Zivildienst an der Justus Liebig Universität.
Meine Familie und die häufige berufliche Abwesenheit ließen mir zwar wenig Freiraum für kontinuierliche politische Aktivitäten, jedoch war ich ehrenamtlich jahrelang im Elternbeirat an der Adolf-Reichwein-Schule in Pohlheim, zuletzt auch als Vorsitzender dieses Gremiums und Mitglied der Schulkonferenz, tätig.
Kommunalpolitisch aktiv wurde ich dann, bedingt durch das intransparente Verhalten der Pohlheimer CDU, welche erst das „FOC“ und jetzt das Gewerbegebiet „Garbenteich Ost“ gegen den Bürgerwillen und jegliche umweltpolitische Vernunft durchboxen wollen.
Aus diesem Grund engagiere ich mich seit mehreren Jahren im Vorstand der BI-Garbenteich und habe den Bürgerentscheid mit begleitet. Aus gleichem Grund habe ich mich im Bürgermeister-Wahlkampf für den zukünftigen Bürgermeister Andreas Ruck eingesetzt um den derzeit unhaltbaren Zuständen in der Pohlheimer Stadtverordnetenversammlung ein Ende zu setzen.
Ich möchte mich hier auch bei den Mitgliedern der Grünen bedanken, mir als parteilosem Vertreter das Vertrauen auszusprechen und mich auf Ihrer Liste kandidieren zu lassen.
Ich kandidiere sowohl für die Stadtverordnetenversammlung als auch für den Ortsbeirat Pohlheim Garbenteich.
Als politische Betätigungsfelder kann ich mir Bauen & Verkehr, aber auch Schulen & Bildung vorstellen.
Simon Hafemann
Stadtverordneter, Mitglied im Klimabeirat
Ich bin 1986 geboren und in Pohlheim aufgewachsen. Zwischenzeitlich habe ich einige Jahre in Wieseck gelebt, bevor es mich 2016 wieder zurück nach Pohlheim verschlagen hat. Ich bin verheiratet und Vater eines dreijährigen Sohnes. Das braucht starke Nerven – die konnte ich aber in meinem Beruf als Grundschullehrer schon gut stählen.
Politisch interessiert bin ich schon sehr lange. Insbesondere die Themen Bildung und Klimawandel treiben mich bereits seit meiner Jugend um. Einige Jahre lang war meine politische Aktivität aber auf Demos, Petitionen oder die Tätigkeit als Wahlhelfer beschränkt.
Im Rahmen des damals geplanten FOC in Garbenteich habe ich mich zusammen mit Mitgliedern der BI für den Bürgerentscheid engagiert, da ich der Meinung bin, dass bei so einem zukunftsentscheidenden Projekt die Bürger mitentscheiden sollten.
Meines Erachtens wird die Klimakrise auf den meisten politischen Ebenen bislang nicht ausreichend ernst genommen.
Die Ziele des Pariser Klimaabkommens werden so nicht zu erreichen sein. Daher sollten wir hier in Pohlheim auf kommunaler Ebene nach der Devise „Global denken und lokal handeln“ vorangehen und uns dem ambitionierten Ziel der Stadt Gießen „Klimaneutralität bis 2035“ anschließen.
Katrin Roos
Kreistagsmitglied.
1978 in Gießen geboren und im Kreis Gießen aufgewachsen, Studium an der Justus-Liebig-Universität Gießen mit Abschluss als Diplompädagogin und Diplompsychologin, verheiratet, drei Kindern und seit 10 Jahren glückliche Grüningerin.
Als Schulpsychologin bin ich im staatlichen Schulamt für den Landkreis Gießen und den Vogelsbergkreis tätig.
Seit 1998 Mitglied bei Bündnis 90/Die Grünen und als Studentin mit Unigrün im Studierendenparlament, bei den Jungen Grünen und im Kreisvorstand Gießen, aber auch im Kreisvorstand Augsburg engagiert. Seit 2017 Mitglied der Kreistagsfraktion.
Mein Schwerpunkt lag bisher in der Bildungspolitik, deshalb bin ich auch Mitglied des Kreisausschusses für Schule, Bauen und Sport. Als Grüne kämpfe ich selbstverständlich für einen gelingenden Klimaschutz und gegen Flächenfraß, den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs und für fahrradfreundliche Wege in die Stadt.
Als eine Grüne in Pohlheim wünsche ich mir vor allem ein lebendigeres und kinderfreundlicheres Grüningen. Hier sollte den vielen tollen Menschen Orte der Begegnung, des Austauschs und des Verweilens angeboten werden, so dass das Miteinander im Alltag in unserem wunderschönen Dorf sichtbarer wird.
Hannes Roos
Ortsbeirat Grüningen
Ich wurde 1976 in Lich geboren und bin auf einem Hof zwischen Grüningen und Leihgestern aufgewachsen. Nach dem Studium und Referendariat in Gießen, Mannheim und Frankfurt lebe ich seit 2008 wieder im Kreis Gießen und seit 2010 wieder in Grüningen, wo ich auch als Student schon mal zwei Jahre gelebt hatte.
Als Lehrer bin ich an einer integrierten Gesamtschule in Gießen tätig.
Ich bin seit 2008 Mitglied bei Bündnis 90/Die Grünen.
Da ich den Großteil meines Lebens in und um Grüningen verbracht habe, konnte ich die z. T. deutlichen Veränderungen in der Umwelt immer nah miterleben, zum Beispiel was die radikale Industrialisierung der Landwirtschaft angerichtet hat, aber eben auch, wie viele Verbraucher und Landwirte in der Gegend inzwischen bewusst neue Wege gehen und bereits viel erreicht haben.
Ich wünsche mir aber eine intakte Umwelt nicht nur aus ökologischen Gründen, sondern auch als Naherholungsgebiet für die Menschen, die hier leben.
Wir brauchen einen öffentlichen Raum auch im Dorf, der das Leben auf dem Land lebenswert macht und eine bessere Anbindung nach Gießen, die den Menschen echte Wahlfreiheit lässt, damit die Verkehrswende gelingen kann.
Martin Wolf
Geboren wurde ich 1977 in Wipperfürth, am Rande des Sauerlands in NRW.
1990 zogen meine Eltern mit uns Kindern nach Hessen, und nach Stationen in Kinzenbach, Heuchelheim, Gießen, Kleinlinden und Wölfersheim bin ich seit 2013 mit meiner Familie in Pohlheim Grüningen zu Hause.
1996, nach Abi und Zivildienst war damals die Frage: was tun? Damals jobbte ich bei Wertkauf / WalMart und verkaufte Teppiche, Tagesdeckchen und Kissen… bis meine Eltern sagten „Kind, willst Du das echt dein Leben lang machen… mach doch lieber was richtiges, zum Beispiel mit Computern. Ist doch eh dein Hobby“…
Also hab ich was mit Computern gemacht und 1998 in Linden bei der P&T Computer (später COS) eine Lehre zum Fachinformatiker gemacht. Nach zwei Zwischenstops, unter anderem bei neckermann in Frankfurt, kam ich 2012 zur Sofortüberweisung nach Wetzlar, bevor ich dann ab 2014 fast zehn Jahre im Klarna Konzern gearbeitet habe.
Seit nun 3 Jahren bin ich wieder in Linden, und bei einem IT-Infrastrukturanbieter als COO tätig, wo ich mit einem fantastischen Team jeden Tag spannende IT-Projekte für Firmenkunden realisiere.
Bei den Grünen bin ich 2022 eingetreten, aus ganz egoistischen Motiven: als Vater von zwei Kindern gibt es für mich nichts wichtigeres als deren Zukunft, die ich zunehmend bedroht sehe.
Der Klimawandel, das Erstarken von Autokraten und Antidemokraten, die Normalisierung von Hass und Menschenfeindlichkeit auch gemäßigter Politiker, die zunehmende soziale Ungerechtigkeit und die immer weiter klaffende Schere zwischen Arm und Reich, die viel sozialen Sprengstoff bietet – so vieles ist im Argen, und all das macht mir große Sorgen.
Daher habe ich mich entschieden mich einzubringen… nicht um die Welt zu retten, aber um zu versuchen einen positiven Beitrag zu leisten, so gut das neben Familie und Arbeit eben geht.
Wichtig ist mir eine gute, von Offenheit und Ehrlichkeit geprägte Gesprächskultur, die Gefühle ernst nimmt, aber anerkennt das empirische, wissenschaftliche Fakten das Fundament sein müssen auf dem jeder Austausch basiert.
Gerne möchte ich so das Gespräch suchen, auch über Parteigrenzen hinweg, um wo es geht pragmatische Lösungen ohne Dogmen auszuloten und umzusetzen.
Astrid Jäger

Ich bin 1979 geboren und stamme aus einem kleinen Ort in Nähe von Bad Hersfeld. Nach Gießen hat es mich 1998 nach dem Abitur verschlagen, da ich hier Geschichte und Politik studiert und meinen Magister in diesen Fächern gemacht habe.
Und was soll ich sagen, irgendwie bin ich in der Gegend hängen geblieben, und darüber bin ich sehr sehr froh. 2006 bin ich mit meinem Mann und sehr guten Freunden in eine Hofgemeinschaft nach Grüningen gezogen und habe hier ein echtes Zuhause gefunden.
Beruflich bin ich im Bereich Kulturvermittlung tätig, einerseits in der Museumspädagogik und andererseits im Bereich des indischen und orientalischen Tanzes. Darüber hinaus engagiere ich mich als ehrenamtliche Helferin in der Seniorenbetreuung.
Die Rubrik „Politik“ fällt bei mir sehr kurz aus. Ich habe zwar Politik studiert, war aber bisher nicht institutionell aktiv. Dies möchte ich nun ändern, und zwar in dem Dorf, das mir bisher sehr viel gegeben hat. Die Lokalpolitik hat den Vorteil, dass sie uns unmittelbar betrifft, und ich möchte Grüningen hier gerne etwas zurück geben.
Meine Hauptinteressen liegen dabei auf Themen wie dem Erhalt und der Belebung der alten Ortskerne. Auch generationenübergreifenden Dorfentwicklungskonzepte, die Leben, Kultur und Zusammenhalt fördern, finde ich nötig und erstrebenswert.
Jörg Bieszczak
Beisitzer im Vorstand
Geboren wurde ich 1975 in Bad Hersfeld und bin in den neunziger Jahren zum Studium der Umwelttechnik und Informatik nach Giessen gezogen. Ich bin seit über 20 Jahren im Bereich IT tätig und habe hier ein großes Spektrum an Erfahrungen insbesondere im Bereich öffentlichen Verwaltung des Landes Hessen gesammelt. Seit Dezember 2006 bin ich zusammen mit meiner Ehefrau Astrid Neu-Grüninger im Noll.
Seit 2011 sind wird beide Besitzer eines Fachwerk-Puzzles im 3D-Format. In meiner sogenannten Freizeit beschäftige ich mich mit Musik, Fotografie, Radfahren,Bergsport und dem ökologischen Hausbau.
Zur Kommunalwahl 2016 hat mich der Tatendrang überwältigt, etwas zum Wohl meiner Heimatgemeinde beizutragen, daher entschloss ich mich für die Grünen Pohlheims auf den Listen für StaVo und den OBR Grüningen anzutreten. Die Themen ÖPNV, Radverkehr, Digitalisierung, Energie und Infrastruktur interessieren mich dabei besonders.
In der politischen Gremienarbeit war ich seit der Schulzeit tätig, lange Zeit aktiv in der Studierendenvertretung der THM am Standort Gießen als Referent, im Parlament und im Ältestenrat. Seit 2019 bin ich Mitglied von B´90/Grüne und arbeite seit Anfang 2020 in den beiden LAGs der Hessischen Grünen für „Hochschule“ und „Digitalisierung“.









